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Beiträge und Blog



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Aktuelle Informationen, Beiträge und Blog

06.11.2017

Vortragsveranstaltung des Kölner Alzheimer Forums

"Gut zu wissen, wie du entschieden hättest! - die Patientenverfügung"

am 14.11.2017 um 18 Uhr im

Städt. Seniorenzentrum Köln-Riehl
Boltensternstraße 16,
50735 Köln
P8, Zi. 70

    weitere Informationen finden Sie hier ...

 

 

 

09.10.2017

Kölner Alzheimer Präventionsregister

Informieren Sie sich im beigfügten Flyer über die Möglichkeiten durch einen Newsletter regelmäßig aktuelle Informationen zu erhalten über
- aktuelle Forschungsergebnisse,
- neue Konzepte zur Prävention der Alzheimer Krankheit,
- die Möglichkeiten zur Teilnahme an aktuellen Präventionsstudien.

Das Kölner Präventionsregister ist eine Initiative des

Zentrums für Gedächtnisstörungen (ZfG)
Klinik und Poliklinik für
Psychiatrie und Psychotherapie
Uniklinik Köln
Kerpener Str. 62, 50937 Köln
Telefon: 0221 478 - 32894
Telefax: 0221 478 - 1466055
E-Mail: kalzreg@uk-koeln.de
zfg.uk-koeln.de



    Flyer hier downloaden ...

 

 

 

06.10.2017

Einladung zu einem Diskussionsabend am 13.11.2017
Der Kölner Verein für seelische Gesundheit (KVsG) e.V. lädt ein zu einem Diskussionsabend am 13.11.2017
zum Thema: Herausforderung Alzheimer Demenz.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
Elfi Scho-Antwerpes
Bürgermeisterin der Stadt Köln

David Sieveking
Regisseur und Autor des Films und Buches
"Vergiss mein nicht - Wie meine Mutter
ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die
Liebe neu entdeckten"

Prof. Dr. Christiane Woopen
Professorin für Ethik und Theorie der
Medizin an der Universität zu Köln

Prof. Dr. Frank Jessen
Direktor der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie der Uniklinik Köln

Moderation:
Okka Gundel
Journalistin und TV-Moderatorin
(ARD/WDR)

Ort: Aula der Universität zu Köln

Zeit: 19.30 bis 22.00 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung.

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05.07.2016

"Höhere Lebenserwartung, mehr ältere Menschen, mehr Demenzkranke"
Die Deutsche Alzheimer Gesellschft e.V. veröffentlicht ein Informationsblatt zur Häufigkeit von Demenzerkrankungen

Berlin, 5. Juli 2016. In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,6 Millionen Demenzkranke; die meisten unter ihnen sind von den Folgen der Alzheimer-Krankheit betroffen. Zwei Drittel sind über 80 Jahre alt, während weniger als 2% noch nicht ihr 65. Lebensjahr vollendet haben. Unter den älteren ausländischen Mitbürgern leiden etwa 41.000 an einer Demenz. Infolge der demografischen Veränderungen nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 3 Millionen erhöhen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl von Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Neuberechnung der Zahl von Demenzkranken, die Dr. Horst Bickel, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München, für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) vorgenommen hat. Sie sind in ausführlicher Form in dem gerade veröffentlichten Informationsblatt „Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen“ auf der Internetseite der DAlzG zugänglich:

www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/informationsblaetter-downloads.html

Die Berechnung basiert zum einen auf den Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes für den 31.12.2014 und auf den neuesten Bevölkerungs­voraus­berechnungen bis 2060, zum anderen auf den von der Dachorganisation Alzheimer Europe ermittelten Prävalenzraten (Prozentsatz der Erkrankten in einer bestimmten Altersgruppe). Diese Raten steigen mit dem Alter steil an.

Aus einigen Studien gibt es indessen erste Hinweise auf ein möglicherweise rückläufiges Krankheitsrisiko. Bestätigen sich diese Ergebnisse, so werden die Krankenzahlen weniger steil zunehmen, als bisher angenommen. Dazu sagte Dr. Horst Bickel (TU München): „Die Studienresultate sind noch widersprüchlich, in ihrer Tendenz deuten sie jedoch auf eine nachlassende Erkrankungswahrscheinlichkeit hin. Von einem gesicherten Rückgang des Risikos kann zwar noch nicht ausgegangen werden, aber es besteht zumindest in den westlichen Industriestaaten eine begründete Hoffnung auf einen solchen Trend.“

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagte dazu: „Die Zahlen sind alarmierend. Gegenwärtig haben wir 1,6 Millionen Demenzkranke in Deutschland, jedes Jahr werden es 40.000 mehr. Am Alzheimer-Telefon erfahren wir täglich, welche menschlichen Schicksale dahinter stehen. Aus der Wissenschaft hören wir, dass ein Durchbruch in Prävention und Therapie nicht absehbar ist. Deshalb müssen wir alles tun, um Menschen mit Demenz und ihre Familien zu unterstützen.“

 

 

05.11.2015

Plaques stören Gedächtnisbildung im Schlaf
Alzheimerpatienten leiden häufig unter Schlafstörungen, meist schon bevor sie vergesslich werden. Bekannt ist zudem, dass Schlaf bei der Gedächtnisbildung eine sehr wichtige Rolle spielt. Forscher der Technischen Universität München (TUM) zeigten, wie sich die β-Amyloid-Plaques im Gehirn auf die Vorgänge der Informationsspeicherung im Schlaf auswirken.

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26.10.2015

Schmerz und Demenz - eine gigantische Herausforderung
Demenzpatienten sind oft unfähig, ihre Schmerzen zu beschreiben. Darunter leiden auch die pflegenden Angehörigen. Eine komplizierte Herausforderung - und das nicht nur für Ärzte.

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11.09.2015

Kann Alzheimer übertragen werden?
Alzheimer-typische Amyloid-ß-Eiweiße können offenbar übertragen werden. Es gibt aber keine Hinweise, dass dies klinisch relevant ist.

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08.08.2015


Foto: www.lebensfreude-trotz-demenz.de

Große deutsche Sonntagszeitung sucht Menschen, die ihre Eltern oder Angehörigen pflegen und aus ihrem Alltag erzählen. Speziell gesucht werden Pflegende, die die Pflege alleine meistern obwohl noch andere Geschwister oder Angehörige ebenfalls bei der Pflege helfen könnten, es aber nicht wollen oder können (z.B. weil sie zu weit entfernt wohnen).

Veröffentlich wird nur nach vorheriger Freigabe durch den Betreffenden. Die Bemühungen werden durch eine Aufwandsentschädigung vegütet.

Bei Interesse setzen Sie sich bitte per email (info@alzheimer-koeln.de) mit uns in Verbindung.

 

 

 

 

 

 

03.07.2015

Risikofaktoren
Das Risiko für das Auftreten einer Demenz steigt in der zweiten Lebenshälfte mit dem Alter stark an, wobei die Alzheimer-Krankheit in dieser Altersgruppe die häufigste Demenzursache ist. In jüngeren Altersgruppen gelten hingegen Infektionen (z.B. HIV), substanzinduzierte neuronale Schädigungen und seltenere genetische Erkrankungen (z.B. Chorea Huntington) als häufigste Ursache einer Demenz.
In epidemiologischen Studien wurden folgende Risikofaktoren für die Entwicklung einer Demenz gefunden:
-   Weibliches Geschlecht: Frauen sind häufiger von Demenz betroffen als Männer, was nur teilweise mit der höheren Lebenserwartung und hormonellen Unterschieden erklärbar ist
-   Demenz bei Verwandten ersten Grades
-   Schädel-Hirn-Trauma
-   Leichte kognitive Störung ("Mild Cognitive Impairment"= MCI)
-   Vorliegen bestimmter neurologischer Erkrankungen (z.B. Parkinson-Krankheit, Down-Syndrom, Chorea Huntington)
-   Schlaganfall (auch weiter zurückliegend), insbesondere in Kombination mit weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren
-   Geringe psychosoziale Betätigung und geringe geistige Aktivität (Menschen mit höherem Bildungsniveau und einem intellektuell anregenden sozialen Netz scheinen weniger zur Entwicklung einer Demenz zu neigen, wobei es vermutlich eher so ist, dass die Demenz durch die größere "geistige Reserve" erst später zum Vorschein kommt.)
-   Riskanter Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit
-   Vaskuläres Risikoprofil (z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettleibigkeit oder Rauchen)
Quelle: DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009; DEGAM-Leitlinie Nr.12 Demenz, 2008

Die Universität Bonn untersucht nun, ob gesunde Ernährung und gesundes Leben nicht das Risiko an einer vaskulären Demenz zu erkranken senkt, sondern auch vor Alzheimer schützt.
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Ältere Erwachsene: Mentales Fitnesstraining hilft
Über 50-Jährige können mit einem breit angelegten Training ihre mentale Fitness nachhaltig aufrechterhalten und verbessern. Das ergibt eine Studie der AOK Bayern zu ihrem Kursprogramm "Rundum fit - auch im Kopf". Zusammen mit der Gesellschaft für Gehirntraining e.V.

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In diesem Zusammenhang erinnern wir auch an NEUROvitalis, ein neuropsychologisches Trainingsprogramm zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit, mit dem die Universität Köln bereit in den Jahren 2008 / 2009 nachgewiesen hat, dass sowohl die gesunden Älteren als auch die Patienten mit MCI oder leichter Demenz leiden, nach Durchführen des Trainingsprogramms signifikante Leistungsverbesserungen zeigten. Die Alzheimer Gesellschaft Köln e.V. war an der Evaluierung des Programms beteiligt.

 

 

 

02.06.2015

Schützt Kaffee vor Alzheimer, Parkinson und MS?
Nach einem Bericht der Ärztezeitung vom 02.06.2015 zeigen neuere Studienergebnisse, dass Kaffee vor Erkrankungen wie Alzheimer, Multipler Sklerose und Parkinson schützen könnte.     mehr ...

 

 

 

01.06.2015

Neues Zentrum für Gedächtnisstörungen (ZfG) an der Uniklinik Köln

 

An der Uniklinik Köln wurde ein interdisziplinäres Zentrum für Gedächtnisstörungen gegründet.

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie und die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie werden in dem neu gegründeten Zentrum gemeinsam Patienten mit Demenzerkrankungen inklusive Früh- und Risikostadien betreuen.

Auf der Internetseite des neuen Zentrums für Gedächtnisstörungen (ZfG) finden Sie unter anderem Informationen zu

-   Demenzerkrankungen
-   Diagnostik
-   Therapie
-   Terminvereinbarungen, Kontakt und Anfahrt

=>   Zentrum für Gedächtnisstörungen (ZfG)

 

 

 

20.04.2015

Soziales Engagement hat viele Gesichter

 

Ab sofort wird in 36 Filialen der Kölner Traditionsbäckerei- und Konditorei Schmitz & Nittenwilm sowie in allen angeschlossenen Cafe´s der erfolgreiche Roman "Apfelkuchen für die Seele" von Gabriela Zander-Schneider zu kaufen sein.

Peter Schmitz, Inhaber des erfolgreichen Unternehmens und das Autorenehepaar Gabriela Zander-Schneider und Wolfgang J. Schneider, die vor 15 Jahren die gemeinnützige, deutschlandweit tätige, unabhängige Organisation Alzheimer Selbsthilfe e.V. gegründet haben, freuen sich auf die gemeinsame Aktion.

Der Erlös aus dem Buch-Verkauf kommt der Alzheimer Selbsthilfe e.V. zugute.

 

 

 

 

 

24.02.2015

Weiterbildung zum Klinikbegleiter für Menschen mit Demenz im Krankenhaus

 

Weiterbildung zum Klinikbegleiter

In den letzten Jahren hat der Anteil akut erkrankter Patienten, die zusätzlich an einer Demenzerkrankung leiden, in unseren Krankenhäusern deutlich zugenommen. Bundesweit gehen Experten davon aus, dass ihr Anteil mindestens 15 % beträgt. Das stellt alle – Patienten wie Angehörige und Pflegekräfte – vor große Herausforderungen. Um ihnen in ihrer täglichen Arbeit eine Unterstützung zukommen zu lassen, bieten die Malteser eine qualifizierte Ausbildung zum Klinikbegleiter an.

Der Kurs findet zu folgenden Terminen statt: 21. April, 23. April, 05. Mai, 07. Mai, 19. Mai, 21. Mai, 09. Juni, 11. Juni 2015 jeweils in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr.

 

 

 

Weitere Informartionen finden Sie hier ...

 

 

 

16.02.2015

Demenz 
Hightech für Demenzkranke

Demenzkranke brauchen vor allem Hilfe von Angehörigen und Pflegern. Doch auch moderne Technik kann ihr Leben erleichtern.
CHEMNITZ. Demenzkranke Menschen sollen mit Hilfe von Hightech künftig länger in ihren eigenen Wohnungen leben können. Lesen Sie hierzu den Bericht aus der Ärztezeitung vom 16.02.2015.     mehr ...

 

 

 

11.02.2015

Demenz
Schwaches Herz beschleunigt geistigen Abbau

Laut Ärztezeitung ist im hohen Alter ein niedriger Blutdruck eher ungünstig für den Erhalt der geistigen Fähigkeiten.     mehr ...

 

 

 

06.02.2015

Demenz
Faktor der Autophagie identifiziert

Die Entdeckung eines Bestandteils des zellulären Proteinabbaus könnte laut einem Artikel der Ärztezeitung vom 06.02.2015 zur Aufklärung neurodegenerativer Krankheiten wie der Alzheimer-Demenz beitragen.     mehr ...

 

 

 

23.01.2015

Demenz und Fahrtauglichkeit

Eine Demenz ist eine vorwiegend im Alter auftretende Erkrankung, die zu einem nach und nach fortschreitenden geistigen Abbau führt, der weit über den normalen Alterungsprozess hinausreicht. Bei einer Demenz kann laut Gesetz (FeV = Fahrerlaubnisverordnung) die Fahreignung des Erkrankten in Frage gestellt werden. Dies hängt aber von der Schwere der Erkrankung ab.

Die Diagnose einer Demenz ist also nicht von vornherein gleichbedeutend mit absoluter Fahruntauglichkeit. Im Frühstadium einer Demenz können fahrrelevante leichte Leistungseinbußen meist durch die hohe praktische Fahrkompetenz ausgeglichen werden. Das bedeutet, dass ein demenzkranker Mensch noch eine gewisse Zeit in der Lage sein kann, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen.

Im weiteren Verlauf jeder Demenz kommt es in der Regel jedoch zu deutlichen Beeinträchtigungen der fahrrelevanten geistigen Leistungsfähigkeit und schlussendlich zum Verlust der Fahreignung. Neben fortschreitenden Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen sind es vor allem auch Persönlichkeitsveränderungen, die zu einem erheblichen Mangel an Einsicht und Kritik führen. Besonders gefahrenträchtig ist dabei eine Kombination von Leistungsschwächen und falscher Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens.

Festzustellen, ab wann eine eingeschränkte oder keine Fahreignung mehr besteht, ist nicht mit Augenmaß zu regeln. Regelmäßige Kontrollen durch einen verkehrsmedizinisch geschulten Facharzt dienen der Findung des richtigen Zeitpunktes zur Abgabe des Führerscheins. Grundlage jeder Beurteilung sollte eine ausführliche Anamnese des Betroffenen und Fremdanamnese der Angehörigen sein. Hier sollte besonders auf berichtete Fahrfehler, Auffälligkeiten, Unsicherheiten oder Unfälle im Vorfeld geachtet werden.

Demenz-Screeningtests dienen der Erkennung kognitiver Defizite. Der MMSE ist weltweit der wohl häufigste, am besten validierte und bekannteste Screeningtest. Beim Uhrentest handelt es sich um einen alltagspraktischen Test, der sich besonders gut zur Erfassung visuell-räumlicher und konstruktiver Defizite eignet. Beide Tests sind im Hinblick auf die Prüfung der Fähigkeiten und Defizite hilfreich; sie können genutzt werden, potentiell unsichere Fahrer zu identifizieren. Ein MMSE < 24 sowie ein Punktwert im CCT (Uhrentest) von ≥ 3 sollte zu weitergehenden Untersuchungen führen.

Hilfreich ist auch die Bestimmung des funktionellen Status. Die Beurteilung funktioneller Fähigkeiten scheint bei der Identifikation einer eingeschränkten Fahreignung hilfreich zu sein. Hierzu zählen die so genannten basalen Aktivitäten des täglichen Lebens (BADL) (z.B. An- und Auskleiden, Toilettenbenutzung) sowie die erweiterten oder instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens (IADL) (z.B. Medikamente, Geldhaushalt, Kochen). So sollte das Führen eines Fahrzeugs unterbleiben, wenn Patienten aufgrund ihrer kognitiven Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, unabhängig in mehreren instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens oder in einer basalen Aktivität des täglichen Lebens, zu leben.

Einschränkungen in einer ADL-Funktion bzw. in verschiedenen IADL’s zeigen in der Regel ein fortgeschrittenes Stadium einer Demenz (mittelschwer bis schwer) an. Sie geben aber alleine noch keine ausreichend sichere Antwort auf die Frage der Fahreignung.

Zielführend sind hier weitergehende fachärztliche Untersuchungen. Diese bestehen aus einer eingehenden neuropsychologischen und verkehrsmedizinischen Untersuchung und in der Regel auch einer praktischen Fahrverhaltensprobe.

Wenn noch eine ausreichende Fahreignung besteht, kann eine befürwortende Beurteilung schriftlich bescheinigt werden. Dies ist ein Nachweis dafür, dass der Vorsorgepflicht nachgekommen worden ist. Die Bestätigung der Fahreignung gilt aber immer nur vorübergehend, da eine Demenz eine fortschreitende Erkrankung ist.

Bei mittelschwerer oder schwerer Demenz ist das Führen eines Kraftfahrzeugs grundsätzlich nicht mehr zu verantworten.

Dem Arzt obliegt dann natürlich in erster Linie die Aufgabe der ausführlichen Aufklärung und Dokumentation. Er sollte die Patienten aber auch dabei unterstützen, alternative Mobilitätskonzepte zu finden, wie Mitfahrgelegenheiten oder Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, denn mit der Aufgabe des Autofahrens steigt unter anderem die Gefahr einer Unterbringung in einem Altenheim.

Die Erfahrungen lehren, dass in jedem Fall ein frühes, sensibles und verantwortungsbewusstes Ansprechen der Thematik mit Betroffenen und Angehörigen angeraten und erfolgversprechend ist. Haus- und FachärztInnen, die PatientInnen und Angehörige langjährig kennen, werden hier, ebenso wie bei der Diagnostik von Demenzen, zu unverzichtbaren Weichenstellern.

Fazit:
Demenzkranke Menschen sollten so viel Freiheit wie möglich genießen. Das bedeutet, dass sie ihren Führerschein auch nicht eher als erforderlich abgeben sollten. Die Diagnose einer Demenz ist nicht gleichbedeutend mit absoluter Fahruntauglichkeit. Genaue Beobachtung und regelmäßige fachärztliche Kontrollen dienen der Findung des richtigen Zeitpunktes zur Abgabe des Führerscheins. Bei mittelschwerer oder schwerer Demenz ist das Führen eines Kraftfahrzeugs grundsätzlich nicht mehr zu verantworten. Individuelle Wünsche und Bedürfnisse müssen dabei gegen die allgemeine Sicherheit im Straßenverkehr abgewogen werden. Autofahren ist ein Privileg und kein Recht.

Veröffentlichung des Vortrags mit freundlicher Genehmigung von
Dr. med. Heinz L. Unger
Facharzt für Neurologie, Nervenheilkunde und Geriatrie
Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation
Evangelisches Krankenhaus Kalk GmbH
Buchforststr. 2, 51103 Köln

© Dr. med. Heinz L. Unger, Januar 2015
Das Copyright für den Vortrag verbleibt beim Autor. Eine Vervielfältigung oder Verwendung (auch auszugsweise) der Texte, Bilder, Grafiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

 

 

 

16.01.2015

Fotos von der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Wolfgang J. Schneider

16.01.2015      16.01.2015      16.01.2015

16.01.2015      16.01.2015

 

 

 

15.01.2015

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Wolfgang J. Schneider

Herr Wolfgang J. Schneider wurde durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Historischen Rathaus der Stadt Köln wird diese Auszeichnung am 16.01.2015 offiziell durch den Kölner Oberbürgermeister, Herrn Jürgen Roters, im Rahmen einer Feierstunde überreicht.

Seit eineinhalb Jahrzehnten setzt sich Wolfgang J. Schneider erfolgreich dafür ein, dass das Thema Alzheimer Demenz mit all seinen Facetten in der öffentlichkeit Beachtung findet. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Gabriela Zander-Schneider hat er die verbands- und trägerunabhängige, gemeinnützige Patienten- und Angehörigen-Organisation „Alzheimer Selbsthilfe e.V.“ vor 15 Jahren gegründet, die inzwischen im gesamten deutschsprachigen Raum tätig ist.

Darüber hinaus ist Wolfgang J. Schneider seit 10 Jahren 1. Vorsitzender der „Deutschen Alzheimer Gesellschaft Köln e.V.“

Zahlreiche Forschungsprojekte wurden u.a. durch seine Anregung und Mitwirkung erfolgreich durchgeführt. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten in Print und TV ist die Gründung eines eigenen Fußl;ballvereins „Alzheimer Selbsthilfe e.V.“ zu nennen. Die Mannschaft setzt sich aus Medizinern, Pflegepersonal, schwulen Fußl;ballern, Profis und türkischen Spielern zusammen, um auch in der öffentlichkeit zu zeigen, dass es nur ein „Miteinander“ geben kann. Der Deutsche Fußl;ballbund würdigte dieses Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Sein Mut auch unangenehme Themen im Bereich der Pflege und Versorgung demenzkranker Menschen aufzudecken und öffentlich zu machen zeichnet ihn besonders aus.

Herr Schneider wurde bereits während seiner aktiven Dienstzeit als Stabsoffizier der Bundeswehr bis zum Jahr 2009 mehrfach für seine außl;ergewöhnlichen Leistungen mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber (1983) und dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold (2003) ausgezeichnet. 2006 wurde er vom Bundesminister der Verteidigung für sein ehrenamtliches Engagement für Demenz- und Alzheimerkranke und ihre pflegenden Angehörigen geehrt.

Die Gesellschaft muss sich den besonderen Herausforderungen, die die demographische Entwicklung mit sich bringt, stellen - Die Gesellschaft sind wir.“ ist das Leitthema des Ehepaars Zander-Schneider. Da öffentliche Gelder knapp sind, finanzieren sie seit Gründung der Alzheimer Selbsthilfe e.V. den Großl;teil der Aktivitäten aus eigenen finanziellen Mitteln.

Mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Wolfgang J. Schneider am 16.01.2015 und des Bundesverdienstkreuzes an seine Ehefrau Gabriela Zander-Schneider 2010 ist somit ein Ehepaar für das gemeinsame, außl;ergewöhnliche soziale Engagement für demenzkranke Menschen und ihre Pflegenden ausgezeichnet.

 

 

 

13.01.2015

Wie soll ich damit umgehen?

"Eine besondere Herausforderung für mich ist ihre zunehmende Persönlichkeitsveränderung.

Immer wieder gibt es diese Momente, die mich so seltsam berühren. Momente, in denen es mir nicht leicht fällt, sie nicht wie ein kleines Kind zu behandeln. Aber als klar denkenden Erwachsenen, der noch genau weiß was er tut, kann ich sie auch nicht sehen. Trotzdem möchte ich es aber nicht am nötigen Respekt ihr gegenüber fehlen lassen. Diese Gratwanderung ist nicht immer einfach, aber nach und nach habe ich gelernt, damit umzugehen."

Aus "Sind Sie meine Tochter? - Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter" von Gabriela Zander-Schneider, Rowohlt 2006

 

 

 

05.01.2015

Nach einem Bericht der Ärztezeitung vom 05.01.2015 müssen die pflegenden Angehörigen bei der Versorgung von Demenzpatienten viel stärker in den Blick genommen werden als bisher. Sie brauchen gezielte Beratung und Unterstützung.

Der Artikel erscheint unter der überschrift "Demenzpatienten - Perspektiven für pflegende Angehörige" und gibt die Inhalte eines Vortrages von Professor Hans Georg Nehen, Direktor des Geriatrie-Zentrums Haus-Berge in Essen wieder.     mehr ...

 

 

 

 

 

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